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1997 – Der Hahnekrech

Schwank in 3 Akten
von Ulla Kling
Rheinische Fassung von Walter Schanzen

Inhalt

Die Geschichte spielt in den Zwanziger Jahren, als noch die Kühe auf der Weide Glocken tragen und die Hähne auf dem Mist frühmorgens krähen durften. Unser Hahn aber, in dieser liebenswerten Erzählung, bringt ein ganzes Dorf durcheinander mit seinem durchdringenden Schrei genau um Mitternacht. Er wird zum Dorfärgernis wenn er die Schlafenden stört.

Er sorgt mit seinem Schrei aber auch dafür, dass die Liebespaare pünktlich nach Hause kommen. Aber Ehen und Liebschaften gehen auseinander wegen dieses verrückten Federviehs. Die Besitzerin des Hahns verteidigt ihn vor allem gegen die Nachbarin und alle, die ihm an den Kragen wollen. Sie ahnt nichts von den Liebschaften ihrer zwei Töchter Gertrud und Josefa.

Es gibt weitere Konflikt, indem die streitbare Nachbarin Anna nicht nur ihrem Mann Willi wegen dieses Viehs aus dem Hause treibt und ihm auch noch eine Scheidungsklage anhängt – nein, sie lässt durch Gerichtsbeschluss einen Tier-Psychologen kommen, der dem durch sein seltsames Gebaren Unfrieden stiftenden Tier den Garaus machen soll.

Dieser verliebt sich in Kathrinchen und bewahrt das Tier durch eine verblüffende Diagnose vor dem Tod.

Personen und ihre Darsteller

Mathilde Ackermann Witwe Anne-Marie Menke
Gertrud älteste Tochter Britta Dreesbach
Josefa mittlere Tochter Alexandra Pohl
Kathrinchen Nesthäkchen Julia Dreesbach
Willi Müller Wachmann Franz Giersberg
Anna seine Frau Ruth Thelen
Hans deren Sohn Joachim Heinen
Georg Seifert Dorfpolizist Wilbert Goertz
Friedrich Meise Tierpsychologe Wilfried Beusing
Wilhelm Kneifer Richter Volker Gütten

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